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<pre>Passenderweise hatte sich schon der vorjährige Durchmarsch in die Vorschlussrunde ausschließlich auf die Stärke vor der eigenen Anhängerschaft gestützt:  <p> Mit der Europa League — das wäre der „Trostpreis“, sollte Atletico die Gruppenphase auf Rang 3 beenden — kann sich bei den „Colchoneros“ niemand anfreunden.  <p>  Angesichts der klaren Angelegenheit wäre es aber natürlich völlig daneben, die Niederlage hauptsächlich einem sichtlich nicht in Topform befindlichen Verteidiger anzuhängen; stattdessen wurde deutlich, dass Saint-Germain in Abwesenheit etlicher Leistungsträger einfach nicht die erforderliche Wettbewerbsfähigkeit besitzt, um auf höchster europäischer Ebene mithalten zu können. <p> „Wir waren so gut und hatten so viele Chancen. Shit happens… Das sind so Ergebnisse, dafür gibt es Rückspiele.“ Beim Wiedersehen in Dortmund, so Tuchel weiter, müssten die Seinen allerdings „in der Konsequenz vor dem Tor deutlich zulegen.“ <p>  Lässt Ajax Amsterdam (im Bild: Sebastien Haller) gegen den ersatzgeschwächten türkischen Meister nichts anbrennen? (Â© imago images / ANP)  </pre>


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<pre>Von der Dominanz in der heimischen Liga — 24 Punkte Vorsprung auf den „Verfolger“ AS Monaco — sind die Franzosen schließlich derart gelangweilt, dass nur noch der königliche Wettbewerb Aufregung verspricht: Um das Jahr zu einem außergewöhnlichen zu machen, müsste das Team den Henkelpott streng genommen sogar gewinnen.  <p> Auch darüber muten die Unterschiede gewaltig an: Während das Weiße Ballett selbst in der noch recht kurzen Geschichte der Champions League bereits auf fünf Titel verweisen kann, ist das nunmehr zugeloste Neapel in der laufenden Spielzeit erst zum dritten Mal im Wettbewerb vertreten.  <p>  Auch der Glaube an ein Wunder im Rückspiel sei noch da, sagt Teamkollege Sergio Busquets. „Es wird sehr schwierig, dieses Ergebnis noch aufzuholen, aber wir werden alles versuchen“, kündigte der Mittelfeldmann noch in Paris an. <p> Personellen Rückenwind können allerdings auch die Hausherren vermelden, denen die in Amsterdam noch gesperrten Helder Lopes und Marko Livaja erstmals auch in der Gruppenphase zur Verfügung stehen. <p>  Im Jahr zuvor hatte PSG, ebenfalls im Cupsiegerbewerb, durch einen 1:0-Finalsieg über Rapid Wien seinerseits den bisher einzigen Europacupsieg der Klubgeschichte errungen. Zwei Jahre zuvor behielten die Franzosen das einzige Mal gegen Barcelona die Oberhand und eliminierten die Blaugrana mit 1:1 und 2:1 im Viertelfinale der Champions League. Es war auch das bisher einzige Mal, dass die Pariser das Halbfinale der Champions League erreichten.  </pre> 


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<pre> Wurden in der Meisterschaft bereits vier Schlappen jenseits der Hauptstadt kassiert, kam es in der nationalen Coppa sogar ganz besonders knüppeldick.  <p> „Wir haben die Länderspielpause nach dem Sieg in der Champions League und dem Derby-Erfolg gut verbracht. Jetzt folgen in der Liga und der Champions League entscheidende Moment. Wir müssen unbedingt gegen ZSKA gewinnen, um weiterzukommen“, so Lorenzo Pellegrini vor dem Spiel.  <p>  Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Zunächst muss einmal die Hürde Juventus überwunden werden, um überhaupt im Endspiel am 6. Juni im Berliner Olympiastadion antreten zu dürfen. Dort wartet der Sieger des Halbfinales zwischen Barcelona und Bayern München. Real geht mit großem Selbstvertrauen in das Duell mit Juve. <p>  Wiederum nur ein Jahr später führt das Schicksal die beiden Klubs nun erneut zusammen. Schauplatz ist dabei – wie schon im ersten Duell – die Runde der letzten 16. Fragt sich nur, ob die Auseinandersetzung auch den gleichen Ausgang wie im Jahr 2012 nehmen wird? <p>  Immerhin klang im ersten Duell gegen Fenerbahce an, dass die größte Baustelle des Vorjahres vorerst nicht geschlossen worden ist — auch das erste Pflichtspiel der neuen Saison war wieder einmal von den bereits bestens bekannten Leistungsschwankungen geprägt.  </pre>


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<pre> Matchwinner Julian Draxler, der den VfL mit zwei Traumtoren früh auf die Siegerstraße brachte, pflichtete ihm bei: „Wir wissen, dass wir eine überragende Ausgangslage verspielt haben. Wir haben ein sehr gutes Ergebnis geholt, aber uns ein noch besseres selbst versaut.“  <p> Die in der Fremde zu konstatierende qualitative Konstanz lässt uns darauf schließen, dass nun auch in der Volkswagen-Arena eine ganze Menge möglich ist. Nach einem Auswärtssieg in Wolfsburg dürfte somit einmal mehr erst ein Endspiel im Borussia-Park über das Gelingen der Saison entscheiden.   <p> Juventus Turin muss sich für ein Duell mit Tottenham Hotspur wappnen. Den Vorjahresfinalisten erwartet eine besonders schwierige Aufgabe, denn die Spurs haben in der Gruppenphase nicht nur Borussia Dortmund, sondern auch Real Madrid hinter sich gelassen. <p>  Beim bislang einzigen Viertelfinaleinzug vor sieben Jahren wurden die Römer überraschend klar besiegt. Bereits das Hinspiel in der „Ewigen Stadt“ konnte Donezk mit 3:2 für sich entscheiden. Im Rückspiel, damals noch in der Donezker Donbass Arena, gab es einen klaren 3:0-Sieg.  <p> 05.05.15 20:45 Juventus TurinÂ – Real Madrid 2:1 2,95Â Bwin 3,30 Interwetten 2,70 Bet365  </pre>


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<pre> Damit war das Abenteuer Europapokal rasch abgeschlossen, denn auch in der Quali zur Europa League, die als Trostpflaster hätte herhalten können, wurde vergeigt. AEK Athen erwies sich als zu stark. Einer Nullnummer im eigenen Stadion folgte eine 0:3-Abfuhr in Griechenland.  <p> Dabei lief bis zum Anbruch der Schlussviertelstunde eigentlich noch alles nach Plan. Dank einer beherzten Abwehrleistung schienen die nachdrücklichsten Angriffsversuche des spanischen Wundersturms bereits abgewehrt. Nachdem die Partie zur Mitte der zweiten Spielhälfte kaum noch Strafraumszenen bot, dürfte sich so mancher Münchener mental bereits mit dem dienstäglichen Rückspiel beschäftigt haben.  <p>  Zu allem Überfluss scheint auch das angekündigte Comeback von Zlatan Ibrahimovic zur Stunde unsicherer denn je zu sein, denn “Ibraâ€ hat verlautbaren lassen, dass er sich nicht topfit fühlt. <p>  Dass es durch den späteren Doppelpack von Suarez überdies sogar noch richtig bitter für die Gastgeber wurde, war nicht zuletzt auf einen personellen Fehlgriff von Laurent Blanc zurückzuführen: Schien es zunächst der große Coup des Hinspiels zu sein, dass sich der Name von David Luiz entgegen allen ärztlichen Prognosen plötzlich doch auf dem Spielberichtsbogen befand, wurde nach dessen früher Einwechslung bald deutlich, dass der Brasilianer nach der angeblich schon ausgeheilten Oberschenkelverletzung längst noch nicht in der erhofften königlichen Verfassung ist.  <p> Dennoch ließ die zweite Halbzeit des Hinspiels erahnen, dass Fenerbahce wohl noch etwas weniger zu bieten hat:  </pre>


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